Am Anfang war die Natur

In Pflanzen und Kräutern stecken vorbeugende und heilende Kräfte (Phytotherapie). Heilkräuter in den verschiedensten Formen wurden schon im Mittelalter und Jahrtausende davor angewandt. Der Mensch lerne schon früh die Heilkraft der Kräuter zu nutzen. Heilkräuter waren ja die einzigen Mittel, die man bei Krankheiten anwenden konnte. Dieses Heilpflanzen-Wissen wurde später aber immer mehr von speziell Kundigen verwendet und weitergegeben.

Die heilige Hildegard von Bingen (1098-1179 n. Chr.) lieferte uns wichtige Beiträge für ein Verständnis über Leben, Natur, Umwelt und Seelenheil. So braute auch Paracelsus (1493-5141 n. Chr.) schon damals seine berühmten Elixiere aus den verschiedensten Pflanzen und Pflanzenteilen. Bis ins 18. Jahrhundert hinein wusste man zwar, welches Kraut gegen welches Leiden gewachsen ist, über die Wirkstoffe war jedoch nur sehr wenig bekannt. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann die wissenschaftliche Erforschung. 1886 wurde es in Österreich offiziell gestattet, Kräuter und Arzneidrogen zu verkaufen.
Kräuterkundige wussten damals aus alten Überlieferungen, aus welchen Grundsubstanzen gute und wirksame Produkte für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden gemischt werden konnten - und dort, wo sie Tipps oder fertige Zubereitungen benötigten, halfen die alten Kräuterkundigen gerne weiter. 

Kräutermischungen, Zahncremen, Franzbranntwein, Elixiere, Cremen, Rasierwasser und Lotionen nach eigenem Rezept gehörten zu den Hausspezialitäten, die die Menschen selber herstellten. Industriell gefertigte Markenartikel gab es praktsich noch nicht. Als im letzten Jahrhundert die chemische Medizin Einzug hielt, geriet das Wissen über die Heilkräuter immer mehr in Vergessenheit.

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