Molybdän

Molybdän ist ein Spurenelement und essentiell für unseren Körper. Er kann es nicht selbst herstellen, somit muss es durch die Nahrung aufgenommen werden. Molybdän befindet sich zum Großteil im Skelett, aber auch in inneren Organen wie die Lunge, Leber oder Nieren und in der Haut. Das Spurenelement ist Bestandteil wichtiger Enzyme, beispielsweise an solchen, die an der Herstellung der DNS und RNS (Erbsubstanz) beteiligt sind. Oder Enzyme, die dafür sorgen, dass aus Fett Energie gewonnen wird oder Harnstoffe abgebaut werden. Ebenso kann Molybdän zur Vorbeugung gegen Karies eingesetzt werden. Es ist Bestandteil der Zähne und hemmt das Bakterienwachstum, außerdem kann es den Einbau von Fluor fördern. Das Spurenelement kann Eisen mobilisieren/aktivieren und so einem Eisenmangel vorbeugen. Molybdän wird im Dünndarm aufgenommen und größtenteils über den Urin ausgeschieden. Ein Mangel an Molybdän kann auftreten bei entzündlichen Darmerkrankungen, Magersucht oder längerer künstlicher Ernährung. Auch durch zu viel Kupfer kann ein Mangel an Molybdän hervorgerufen werden.