Ginkgo biloba

Tee Lebensfreude
Tee Lebensfreude

Ginkgo ist ein altbekannter Baum, dessen Name sehr unterschiedlich sein kann. Angefangen von Entenfußbaum, Fächerblattbaum bis hin zu Tempelbaum. Die verschiedenen Namensbezeichnungen haben selbstverständlich auch ihren Ursprung, aber dazu später. Botanisch gesehen zählt der Baum zu den Nadelbäumen, obwohl er aussieht wie ein Laubbaum.

Ein Baum mit Geschichte

Der Ginkgo gehört zu den ältesten Pflanzenarten. Seit ca. 300 Millionen Jahren existiert die Pflanze auf unserer Erde. Sogar die Eiszeit hat die robuste Pflanze überlebt, deshalb heißt sie auch „lebendes Fossil“. Seine Abstammung lässt sich in den asiatischen Bereich zurückführen. Ginkgo biloba ist die letzte Art dieser Pflanzenfamilie, all seine Verwandten sind schon vor tausenden Jahren ausgestorben. Das Besondere an dem Baum sind unter anderem seine Blätter. Im Herbst verfärben sie sich und werden anschließend abgeworfen, aber das Aussehen ist nicht typisch für Laubbäume.

Einzigartige Blätter

Die Form der Blätter ist sehr außergewöhnlich und hat großen Wiedererkennungswert. Nicht umsonst trägt die Pflanze auch den Namen „Entenfußbaum“, denn die Blattform ähnelt sehr dem Fuß einer Ente.

Tempelbaum wird er deshalb genannt, weil der asiatische Baum häufig um Tempeln gepflanzt wurde. Für die Menschen dort hat der Baum eine ganz besondere Funktion und gilt ebenso als geschätzte Heilpflanze.

Männchen und Weibchen

Um Früchte zu tragen, braucht der Ginkgo ein Männchen und ein Weibchen. Im Frühjahr gleichen sich die beiden Bäume sehr und sind kaum zu unterscheiden. Beide bekommen grüne Blätter, die sich im Herbst gelb verfärben und anschließend abfallen. In den Blattachsen der männlichen Bäume sitzen kleine Blüten. Die weiblichen Bäume tragen die Samenanlagen. Im Laufe des Jahres bilden sich daraus pflaumenartige Früchte. Erst nach ca. 20 Jahren erkennt man deutlich den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Nun kann das Weibchen Früchte tragen bzw. die sogenannten „Ginkgosamen“.

Hübsch, aber…

…der Geruch der Früchte kann alles andere als angenehm sein. Nach dem Abwerfen der Blätter erkennt man die Scheinfrüchte, die in gelb-orange an den Ästen hängen. Das Fruchtähnliche um den Kern ist auch der Grund für den üblen Geruch. Da der Ginkgo streng genommen ein Nacktsamer ist, bezeichnet man seine „Früchte“ korrekterweise als Samen. In den Städten und in Parks ist der Baum sehr beliebt, nur hatte man damals nicht auf den Gestank gedacht. Somit ist der ausgewachsene Baum im Herbst manchmal eher unangenehm als wohltuend.

Nichts desto trotz wird die Pflanze wegen seiner Heilkräfte sehr geschätzt. So erhält man die Pflanzenextrakte beispielsweise in Form von Kapseln oder auch als Teemischung.

Ginkgo + Kapseln
Ginkgo + Kapseln

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